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/Wissenswertes/

Verpackungen


Meist haben wir unsere Lebensmittel gut verpackt. In Plastik eingeschweißt und drumherum noch ein Karton. Die Werbeagenturen so mancher Lebensmittelhersteller brauchen Platz um Werbebotschaften angemessen präsentieren zu können. Dabei will jedoch die Lebensmittelindustrie die Schriftgröße der Zutatenliste möglichst klein haben um nicht die Angaben von Nähr- und Zusatzstoffe für den Verbraucher zu deutlich ins Auge springen zu lassen. So manch einen könnte dies vom Kauf des Nahrungsmittel abhalten.

Doch diese Informationen werden zum Schutz des Verbrauchers dort abgebildet. Wenn solche Angaben gemacht werden, müssen sie wahr und zutreffend sein. So heißt es beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (kurz BMEL) es wird über den Brennwert und den Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz informiert.

Die sogenannten E-Nummern stehen für bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe, die die Eigenschaften von Lebensmitteln wie Aussehen, Haltbarkeit und Geschmack verbessern oder die technologische Verarbeitung erleichtern sollen. In der Zutatenliste müssen die E-Nummern genannt werden. Beim BMEL ist eine Liste der E-Nummern mit Verkehrsbezeichnung und Erläuterungen als PDF verfügbar.
Quelle: BMEL E-Nummern

Dort findet man auch das Karmin = E120, ein roter Naturfarbstoff, welcher allerdings aus den getrockneten Scharlach-Schildläusen besteht.

Mir geben bei den E-Nummern auch Sätze wie "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen" sehr zu denken.

Doch immer öfters wird von den Warentestern festgestellt, dass Lebensmittel mit Mineralölen versetzt sind. Diese können aus den Verpackungen kommen und färben dann auf die Nahrung ab. Bei Kartonage handelt es sich manchmal um Verpackungen, die aus recycelten Papier hergestellt werden. Leicht zu erkennen, wenn die Innenseite nicht weiß sondern grau ist. Das Papier welches dem Recyclingprozeß zugeführt wurde ist bunt bedruckt und oftmals sind die Farben auf Basis von Mineralölen hergestellt. Die dann so, in die frisch eingepackte Nahrung gelangen kann. Eine Druckfarbenverordnung wurde 2014 in die Wege geleitet um festzulegen, dass Hersteller von Lebensmittelkontaktmaterialien in Verpackungen von Lebensmitteln nur noch Druckfarben und Lacke verwendet werden dürfen, die dieser Verordnung entsprechen.
Quelle: Druckfarben-Info







Letzte Änderung am: 01.06.2016