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/Wissenswertes/

Eiweiß


Eiweiß (Protein) versorgt den menschlichen Körper mit Aminosäuren und Stickstoff. Sie sind die Baustoffe für Zellen und Gewebe, zum Beispiel Muskelfasern, Organe und Blut. Aber auch Enzyme, verschiedene Hormone wie Insulin sind aus Aminosäuren aufgebaut. Einige Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden.

Gute vegetarische Eiweißlieferanten sind Eier, Milch und Milchprodukte sowie Hülsenfrüchte. Gute vegane Eiweißlieferanten sind Erbsen, Linsen, Bohnen, Lupinen, Sojabohnen (Edamame), Erdnüsse sowie Erzeugnisse aus Sojabohnen, wie z. B. Tofu oder Tempeh. Nüsse, vor allem Walnuss, Cashewnuss und Haselnuss, Mandeln.

Getreide, vor allem Reis, Mais, Hafer, Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hirse. Vollkorn-Getreideprodukte aus den oben genannten Getreidesorten wie z.B. Haferflocken, Reisflocken, Brot, Nudeln oder Seitan (ein aus Weizeneiweiß hergestelltes Lebensmittel mit fleischartiger Konsistenz)

Pseudogetreide wie z.B. Quinoa, Amaranth, Buchweizen oder Hanf.

Für die tägliche Zufuhrmenge an Eiweiß werden 0,8 g pro kg Körpergewicht empfohlen. Das entspricht in einer ausgewogenen Mischkost einem Anteil von 9-11 % an der Energiezufuhr. Allerdings ist dies in der in der Praxis nur schwer umsetzbar. Akzeptabel ist daher eine Eiweißzufuhr bis zu 15% bzw. 2,0 g Eiweiß pro kg Körpergewicht (als oberer Grenzwert).

Eine 40-jährige Frau, die im Büro arbeitet, also überwiegend im Sitzen tätig ist, und sich auch in der Freizeit nicht viel bewegt, benötigt 2000 kcal am Tag. Nach den genannten Angaben sollte ihre Nahrung also rund 250 g Kohlenhydrate, 65 g Fett und bis zu 75 g Eiweiß liefern.
Quelle: Infodienst Landwirtschaft – Ernährung



Letzte Änderung am: 24.05.2016