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/Zutaten/Backmittel/

Hefe

Angaben Wert je 100g
Preis 0,21 € - 0,60 €
Kalorien 107 kcal
Kohlenhydrate 7 g
Fett 0 g
Eiweiss 17.0 g
 


Verfügbar in folgenden Monaten:

JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember


Ernährungsarten:


Herkunft:

Zunächst war Hefe ein Nebenprodukt bei der Schnapsproduktion. Später wurde sie auf Melasse gezüchtet bevor sie seit dem 18. Jahrhundert industriell hergestellt wurde.

Es gibt ober- und untergärige Hefe, der Unterschied ist die Umgebungstemperatur beim Gärprozess. Während die obergärige Hefe bei 15°-20° gut gedeiht, ist die untergärige Hefe schon bei 4°-9° aktiv. Der Vorteil von untergärige Hefe ist das sie für Keime und Bakterien weniger Boden anbietet und damit langsamer verunreinigt werden kann. Jedoch geht die obergärige Hefe auf und sammelt sich an der Oberfläche, während die untergärige Hefe auf den Grund sinkt. Für die Herstellung von Brot und Backwaren wurde die obergärige Hefe verwendet.

Der Prozess ist ganz einfach bei einer bestimmten Temperatur fängt die Hefe an zu gehen, vorher ruht sie. Bekommt sie ein wenig Zucker, wird der Prozess aktiviert. Die Hefe sorgt dafür, dass der Zucker zerlegt wird. Dabei entstehen im Wesentlichen zwei Dinge: das Gas Kohlendioxid und Alkohol. Das Gas sorgt dafür, dass der Teig von Kuchen, Brot und Brötchen aufgeht und schön locker wird. Zum Backen werden in der Regel Hefen der Gattung Saccharomyces cerevisiae verwendet, die besonders viel Kohlendioxid erzeugen.

Die konventionelle Hefe wird als Frischhefe bzw. Trockenhefe angeboten. Die Herstellung von konventioneller Hefe ist heutzutage ohne Chemie und giftiger Zusatzstoffe, die nach der Reifung der Hefe wieder ausgewaschen werden müssen, nicht möglich. Sie ist zwar glutenfrei, jedoch hinterlässt sie ein Drittel ihres Eigengewichts an Abfallstoffen im Abwasser, weswegen fast 40 % der Produktionskosten für die Reinigung von Wasser entfallen.

Bio-Hefe wird oftmals auf einem Getreide-Nährboden gezüchtet, der glutenhaltig sein kann. Dieser Prozess ist etwas aufwendiger und auch teurer. Dabei handelt es sich bei dem Nährboden um einen Hilfsstoff, der nicht deklariert werden muss.

Einkaufen:

Es empfiehlt sich Bio-Hefe zu kaufen, da die konventionelle Hefe die Umwelt belastet. Als Zöliakie-Empfindlicher achte bei der Bio-Hefe auf das Zeichen "glutenfrei".

Inhaltsstoffe:

Hefe ist ein ganz, ganz kleiner Pilz, oder auch Zuckerpilz genannt. In einem Kilo Hefeteig sind 400 Milliarden Hefe-Zellen aktiv. Hefe ist reich an B1, B2 und B6 -Vitaminen und hat viele Mineralstoffe wie Niacin, Pantothensäure, Biotin und Folsäure.



Letzte Änderung am: 24.05.2016